Dienstag, 18. Oktober 2011

Träume - der Schlüssel zum Glück...?

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Ich kann alles sein, was immer ich sein will!
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 ("The Master Key System -24 Schritte, um das Leben zu meistern", Charles F. Haanel)
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"Ich kann alles sein, was immer ich sein will"  - über diesen Satz lohnt es sich nachzudenken. Eine mutige Behauptung, vor der bestimmt einige Menschen zurückschrecken. Wie bitte? Wie soll denn das gehen? Ich kann doch nicht alles sein, ganz egal, ob ich es mir vorstellen kann oder nicht! 

Obwohl...  ich wollte früher mal... das weiss ich noch ganz genau.... ach ja, Pilot werden... oder war das erst später?... Nein....  zuerst war es mein Traum Feuerwehrmann zu werden... dann Polizist.... und Hauptkomissar.... danach hatte ich den Traum dass ich Berufspilot werden wollte.... ach ja.... und Quantenphysik wollte ich auch irgendwann mal studieren.... ach, wie die Zeit vergeht... die Jahre sind buchstäblich an mir vorbeigerannt, ohne dass ich es wirklich gemerkt hätte.... und die schönen Träume... wo sind sie bloß geblieben...?  Ach, diese Zeiten sind vorbei... da kann man nichts mehr machen. Der Zug ist abgefahren - ohne mich.... schade eigentlich...  was soll´s, man kann eben nicht alles sein, oder alles haben...! Das gab es nie und wird es auch nie geben - so ist das Leben! Das Leben ist kein Wunschkonzert! Man kann nicht immer das tun, was einem Spaß und Freude macht. Das wäre schließlich auch viel zu egoistisch.... oder? Nein, nein.... so geht das nicht - jeder muss hart arbeiten um im Leben voranzukommen oder sich zumindest übers Wasser halten zu können.  Wo kämen wir sonst hin...! Das weiss man doch noch von seinen Eltern und Großeltern. So haben die uns das doch beigebracht - es muss also stimmen. Schließlich wußten sie ja damals besser Bescheid. Sie hatten ja so viel Lebenserfahrung! Da können wir nur froh darüber sein, dass sie uns das rechtzeitig beigebracht und uns auf das wahre Leben vobereitet hatten! So kennen wir uns wenigstens bestens aus - da gibt es keine großen Überraschungen mehr. Wir wissen, wie alles im Leben so läuft - da weiss man was man hat! 

Obwohl.... ein bisschen mehr Freude und Spaß am Leben zu haben würde auch nicht schaden... immer nur Stress, Hektik, Kampf, sich behaupten, sich durchsetzen müssen - weil sonst bleibt man ja über, <der große Fisch frisst den kleineren...> (das wird doch immer behauptet). Aber dieses Abstrampeln, gegen den Strom zu schwimmen ist auch nicht so lustig.... und vor allem anstrengend... eigentlich macht es keinen Spass... ach ja... aber das Leben ist eben so.... it´s no Joke.  Es muss so sein... oder nicht...? Aber wieso hatte ich damals den Pilotenschein nicht gemacht? Als ich 30 war...? Was war damals? Studieren musste ich ja auch nicht, ich war ja nicht an der Uni.... den Infoabend an der Polizeiakademie habe ich damals auch versäumt.... wieso eigentlich...? Was ist bloß dazwischen gekommen? Tja, und bei der freiwilligen Feuerwehr habe ich schließlich auch nicht mitgemacht.... ach, KEINE AHNUNG.... Träume sind eben doch Schäume.... da sieht man es wieder... kein einziger hatte  sich erfüllt... man kann eben nicht alles sein, was man sein will...! Schade.... that´s Life.... da muss man seine Träume opfern, wenn man durchkommen möchte... hat doch der Grossvater immer wieder gesagt und DAS weiss ich heute noch ganz genau...!

So.... dies ist die Geschichte eines Menschen, der zwar genügend Träume hatte, aber nicht an ihnen glaubte. Er glaubte nicht an sich selbst, an seine Fähigkeiten, an seine Visionen. Er hatte andere Überzeugungen - leider nicht seine eigenen. Er übernahm sie von seiner Familie - die wussten  was für sie selbst richtig war. Er musste ihnen glauben denn schließlich hatte er damals, in seinen jungen Jahren noch keine Lebenserfahrung. Somit wurden ihm fremde Überzeugungen "aufgezwungen" und diese hat er als seine eigene Wahrheit akzeptiert. Auch später, als er erwachsen war fragte er sich nicht ob diese Art (seine Art) zum leben wirklich seiner Bestimmung entspricht. Er befand sich in der Tretmühle des Lebens  - da haben andere Dinge Prioritäten, man muss schließlich "überleben" und weiterkommen, einen gewissen Standard erreichen um sich wenigstens etwas leisten zu können.

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Aber die Träume.... wenn sie einmal da sind, dann wird man sie nicht so schnell wieder los, ganz egal, wie alt diese sind. Besser gesagt, sie lassen einen nicht mehr los. Irgendwann wird man sogar mit ihnen begraben. Dann braucht man wenigstens nicht mehr darüber nachzudenken, warum man nicht genug in seinem Leben getan hatte um sie zu verwirklichen. In unserem wertvollen Leben, das uns doch  geschenkt wurde um unsere Träume zu leben und Freude am Leben zu haben! Aber auch der freie Wille wurde uns geschenkt, damit wir selbst über unser Leben bestimmen können.


NIEMAND kann unsere Träume verwirklichen - so wie wir sie wirklich leben möchten - ausser uns selbst. Das liegt immer in unserer Hand. Wir entscheiden ob wir unser Leben für uns selbst leben, oder für die anderen. So wie andere es sich für uns vorstellen - damit wir ja ein geordnetes Leben haben. Ein normales Leben eben. So wie viele andere, die auch meistens ferngesteuert sind. Aber meine Güte... was ist schon normal? Ich denke, das ist ein recht dehnbarer Begriff. Jeder stellt sich etwas anderes darunter vor. Aber wir sollten es doch besser wissen und versuchen nicht immer  nachzuplappern was die anderen sagen und für richtig oder normal halten. Jeder Mensch ist ein Individuum für sich, deshalb hat man auch unterschiedliche Meinungen und eine differenzierte Einstellung zum Leben. Aber wie gesagt - jeder wie er glaubt.

Die Menschen könnten und können ihr Leben führen wie es ihnen beliebt. Jeder von uns trifft Entscheidungen, die für die Richtung unserer Lebenswege ausschlaggebend sind. Je nach dem, für welche Richtung wir uns auch entscheiden, wird unser Leben ablaufen. Im Grunde ist es doch ganz einfach. Wenn man A sagt muss man auch B sagen können. Warum sind dennoch so viele Menschen mit ihrem Leben unzufrieden, frustriert und abgestumpft? Wieso sind meistens die anderen oder gewisse Umstände schuld daran dass wir unsere Träume überwiegend nicht leben können? Die Antworten sollten wir allererst bei uns selbst suchen. Wir haben doch immer eine Wahl. Auch wenn wir oft denken und sagen <was hätte ich tun sollen...? ...ich hatte doch keine andere Wahl...>. 


Die Wahrheit ist: man hat immer eine Wahl - sonst könnten wir ja keine Entscheidungen treffen. Wir wählen eine Option und für diese entscheiden wir uns dann. Ganz egal, wie diese Entscheidung aussieht - normal, allgemein üblich, schwer, leicht, positiv, negativ, fördernd, hemmend, lähmend, beflügelnd, innovativ, destruktiv oder außergewöhnlich - vielleicht manchmal ein wenig verrückt...? Warum denn nicht? JEDER von uns könnte und kann es tun. Wer soll es sonst für uns tun? Auch wenn wir uns noch dreimal umdrehen und Ausschau nach jemandem halten, der es vielleicht für uns tut. Wir werden NIEMANDEN finden, denn nur wir selbst können die Verantwortung tragen, ganz egal wie wir uns entscheiden. In Wahrheit will niemand die Verantwortung für unsere Entscheidungen übernehmen - wer A sagt.... und ich meine, so sollte es auch sein. Das ist MEINE Wahrheit. So möchte ich mein Leben leben und Entscheidungen treffen, die mir meine Träume in greifbare Nähe bringen.


Ich möchte, wenn meine letzte Stunde in diesem Leben gekommen ist, diese eine letzte Frage, die jedem von uns gestellt wird: <...War das DEIN Leben...?> - mit JA beantworten können!

Ist das IHR Leben...  im Hier und Jetzt...?

Träumen Sie und vergessen Sie Ihre Träume nicht - sie möchten uns doch nur ein erfülltes, traumhaftes Leben schenken. Unsere Träume möchten, dass wir UNSER Leben leben und glücklich sind. Wir alle haben es verdient!
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Ja, ich bin ein Träumer... denn nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht und erleben die Morgendämmerung bevor die Welt erwacht.
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Liebe Grüße,
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© Sunelly Sims
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